Samstag, 4. Februar 2017

Melodifestivalen 2017 - 1. Vorrunde: Nano und Ace Wilder im Finale!


Die erste Vorrunde des Melodifestivalen ist schon wieder vorbei. Ace Wilder und Nano sind ins Finale eingezogen. Keine große Überraschung, denn die beiden Acts wurden bereits im Vorfeld der Show als Favoriten gehandelt. Sonst gab es auch heute Abend wenig Überraschendes. Das Melodifestivalen ist schwach in die neue Saison gestartet.

Die Ergebnisse:

Für das Finale qualifiziert:
- Ace Wilder: "Wild Child"
- Nano: "Hold On"

Für die Andra Chansen qualifiziert:
- Boris René: "Her Kiss"
- De Vet Du: "Road Trip"

Ausgeschieden:
05. Dinah Nah: "One More Night"
06. Adrijana: "Amare"
07. Charlotte Perrelli: "Mitt liv"

In der ersten Show wurden 5.706.113 Stimmen abgegeben. Ein neuer Votingrekord für eine Vorrunde des Melodifestivalen.


Die zweifache Melodifestivalen-Gewinnerin Charlotte Perelli muss sich mit dem letzten Platz zu frieden geben. Mit ihrem Song "Mitt liv" (Mein Leben) konnte sie nicht die Zuschauer überzeugen. Es ist eindeutig ihr persönlichster Song, doch die Zuschauer und auch ich haben mehr einen Song in Richtung Schlager/ Pop erwartet. Ebenfalls ausgeschieden ist Dinah Nah mit "One More Night". Diese Entscheidung des schwedischen Publikums kann ich wenig nachvollziehen, denn Dinah hat auf der Bühne überzeugt.

In der Andra Chansen bekommen Boris René und die Yotube-Stars von De Vet Du noch eine zweite Chance. De Vet Du sind vielleicht die kleine Überraschung des Abends. Sie haben sich mit ihrer Show ziemlich ins Zeug gelegt und wurden am Ende dafür belohnt.
Doch der Sänger Nano ist der große Gewinner des Abends. Der Melodifestivalen Debütant hat mit seinem Song "Hold On" das Scandinavium in Göteborg gerockt. Nun steht er im großen Finale in Stockholm und hat da eventuell auch Chancen auf eine gute Platzierung. Sieg?

Was ich auch noch dringend loswerden muss: Was sind das für furchtbare Moderatoren? Das Melodifestivalen ist nun die erfolgreichste und größte TV-Show in Schweden, da darf man wohl auch bisschen was erwarten. Clara Henry, David Lindgren und Hasse Andersson wirken steif und unlustig auf der Bühne. So etwas braucht eine große Samstagabendshow nicht. Hoffentlich wird es in den nächsten Wochen noch lockerer.

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